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Fitis

Das musikalische Moskitonetz, ein Vogel, dessen wissenschaftlicher Name Phylloscopus trochilus ist, ist ein sehr verbreitetes Passeriforme der Familie der Phylloscopidae und typisch für gemäßigte Gebiete in Europa und Asien. Es wurde 1758 von Linnaeus beschrieben und ursprünglich in die Gattung Motacilla aufgenommen. Es hat eine durchschnittliche Flügelspannweite von 19 cm, eine Länge von 11 cm und ein Gewicht von etwa 10 g. Sein Erhaltungszustand ist sicher.

Vorkommen

Von W-EU bis O-sibirien, südl. Grenze in Frankreich und Tälern der zentralalpen; fehlt im Mittelmeergebiet und in SO-EU; ein häufiger Brutvogel in lichten, buschreichen Wäldern, z.B. in au- und Bruchwäldern, im N in der Birkentundra, aber auch in Gärten und Parkanlagen mit Birkenwäldchen und Weidengestrüpp; hält sich gern in der Nähe eines Gewässers auf; Langstreckenzieher, bei uns April – Oktober.

Fitis Gesang

Es besteht aus einer weichen, absteigenden Strophe, die der Vogel wiederholt spielt. Der Ruf ist ein leises, dissyllabisches, aufsteigendes Pfeifen, ähnlich einem Huiit.

Fitis Nest

Die Beziehungen des musikalischen Moskitonetzes können sowohl monogam als auch polygam sein (ein Mann mit zwei oder drei Frauen). Während der Brutzeit von Mai bis Juli bilden Paare normalerweise nur eine Kupplung (gelegentlich zwei). Das vom Weibchen gebaute Nest besteht aus einer kleinen Schale mit Blättern, Zweigen und Moos, die sich im Dickicht der strauchigen Vegetation befindet
baumartig. Die Legung besteht aus drei bis neun weißlichen Eiern mit unterschiedlich hellbraunen Flecken, die das Weibchen 12 bis 14 Tage lang inkubiert. Hühner werden normalerweise von beiden Elternteilen betreut. Sie fliegen nach 11-16 Tagen und erreichen 12-16 Tage später die Unabhängigkeit.

Ebenso wie beim Zilpzalp errichtet das weiblich aus Gras und Moos ein backofenförmiges Bodennest mit seitlichem Eingang. Während das weiblich die 4-8 Eier allein ausbrütet und dann auch die NEstlinge allein hundert, hilft das männlich beim Füttern.

Fitis Wissenswert

Die Zwillingsarten F. und Zilpzalp lassen sich im Freiland nur am Gesang sicher unterscheiden. Der F. Singt wehmütig schmachtend, in hellen Tönen dahinfließend und mit weichem, absterbenden Schnörkel endend. Seine Rufe sind ein weiches “hü-it”, deutlicher zweisilbig als beim Zilpzalp. Seine Nahrung besteht aus Insekten, im Herbst verzehrt er aber auch Beeren.