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Wiedehopf

Kaum größer als ein Star, durch Gefiederfärbung in Orangebraun, Schwarz und Weiß unverwechselbar; Schnabel lang und gebogen.

Mit angelegter federhaube Kopf hammerartug; Haube wird beim Auffliegen und bei Erregung gefächert; flatternder, wellenförmiger flug, durch schwarz-weiße Bänderung von Schwingen und Schwanz an Riesenschmetterling oder Eichelhäher erinnernd.

Sein Gefieder kann von rosa-braun bis dunkelbraun oder rotbraun variieren, mit schwarz-weiß gestreiften Flügeln und Schwanz.6 Es ist mit einer erektilen Feder aus Federn wie einem Fächer auf dem Kopf ausgestattet, hält es aber fast immer geschlossen. . Sie sind 25 bis 29 cm lang und haben eine Flügelspannweite von 44 bis 48 cm. Sie sind unverkennbar, besonders für ihren unregelmäßigen Flug, der dem eines riesigen Schmetterlings ähnelt.

Wiedehopf Vorkommen

Von SW-Eu und NW-Afrika, auch südlich der Sahara, nach O bis Sumatra; Zugvogel, bei uns Ende Mai-Sep. Besiedelt offene und reich strukturierte, warmtrockene gebiete mit Flächen niedriger vegetation und lockerem Boden

Wissenswert

Der wissenschaftliche Name des W. ahmt lautmalend seinen Balzruf nach, ein gedämpftes, aber weit tragendes ”up-up-up”. Die nesthockenden 5-8 Junghopfe, die in oft bodennahen Höhlungen aller Art sitzen, verteidigen sich gegen Fressfeinde nicht nur durch zischendes Fauchen, sondern auch durch gezieltes kotspritzen.

Dem dünnflüssigen kot ist dabei ein stinkendes Bürzeldrüsensekret beigemischt. Das hat zur Bezeichnung ”kothahn” oder ”strinkvogel” für den w. geführt. Bei der Nahrungssuche stochert der B. mit ruckartigen, nickenden kopfbewegungen im Boden nach Insekten, Regenwürmern und Schnecken. Am Boden verschmilzt der sonst so auffällige Vogel erstaundlich gut mit der Umgebung. Für den starken Rückgang des W. in M-Eu sind v.a. Nahrungsmangel und Verluste an Brutmöglichkeiten Infolge landwirtschaftlicher Intensivierung verantwortlich. RL

Wiedehopf Bilder

Wiedehopf Ruf

Sein Lied ist ein charakteristisches Up-Pu-Pu-Pu, tief und weitreichend, aus dem sein lateinischer Name (Upupa) hervorgegangen ist. In Momenten der Aufregung stößt er auch einen harten und lauten Schrei aus.

Was frisst ein Wiedehopf?

Es ernährt sich hauptsächlich von den Larven und Puppen von Insekten, die begraben sind oder sich im Wurf befinden. Es sucht nach Nahrung, indem es mit dem Schnabel auf dem Boden tastet, wie es ein Watvogel tun würde.

Wie sie sich reproduzieren

Beide Geschlechter sind ähnlich, während die Jungen eine matte Farbe haben. Es installiert sein Nest in der Höhle des Baumes, an Wänden, in Scheunen, an Decken usw.

Das Weibchen inkubiert, das zu Beginn der Legung im Nest verbleibt und vom Männchen gefüttert wird. Eierschalen haben kleine Krater, die dazu dienen, die uropygiale Sekretion des Weibchens auf ihrer Oberfläche zu halten, wodurch sie während der Inkubation ihre Farbe von bläulich nach braun ändern12.

Die Küken können 28 Tage im Nest bleiben und werden mit Insekten gefüttert, zunächst nur mit Futter, das vom Männchen und dann von beiden Elternteilen bereitgestellt wird.

Lebensraum

Wiedehopf ist typisch für Europa, Asien und Afrika, mit Ausnahme von Madagaskar, wo es eine eigene Art gibt, Upupa marginata (von einigen Autoren nur eine weitere Unterart von U. epops betrachtet).

Es handelt sich um eine wandernde Art in den nördlichen Regionen seines Gebiets von Verbreitung und Wohnsitz oder teilweise Migration in den anderen Regionen. Die meisten Migranten aus Europa überwintern wahrscheinlich in Afrika südlich der Sahara, während die Bevölkerung aus Zentral- und Ostsibirien nach Südasien wandert.

Sie leben in trockenen Regionen, Finder in klaren Wäldern, Obstbäumen, Weinbergen und Feldern mit Wäldern.